Auflastung

 

Zukunft der Auflastung

    Die Auflastung auf 2,8 t war bisher für viele Fahrer von Geländewagen und Kleintransporter eine günstige Möglichkeit um die KFZ-Steuerlast zu senken. Diese Regelung ist bisher im Gesetz verankert und führt zu einer KFZ-Steuer von 173,- € im Jahr. Im Rahmen der aktuellen Sparpolitik wird diese Regelung am 01.05.2005 gestrichen. Nach dem aktuellen Informationsstand könnte dies bedeuten, dass Ihr aufgelastetes Fahrzeug ab dem 01.05.2005 steuerlich wieder ein normaler PKW ist und die entsprechenden höheren PKW-Steuern anfallen. Dies ist zwar noch nicht sicher und bei den Finanzämtern ist keine einheitliche Auskunft zu erhalten, wir denken aber, dass wir unsere Kunden auf diese Möglichkeit hinweisen sollten.

Kann man jetzt noch Geld mit der Auflastung sparen?

    Leider können wir diese Frage nicht eindeutig beantworten. Wir gehen derzeit davon aus, dass keine neue Auflastung mehr steuerlich anerkannt wird. Bei der Zulassung zum Wohnmobil sieht es möglicherweise noch etwas anders aus. Wir raten dennoch jedem unserer Kunden von einer Auflastung ab und raten zu Kaltlaufregelsystemen oder Katalysatoren zur Euro 2 Umrüstung. Wer es dennoch versuchen will, hier sind unsere Preise:

Mercedes Vito für 25,- €

VW T4 für 35,- €

Chrysler Voyager ab Bj. 1988 für 79,- €

Jeep Grand Cherokee ab Bj. 1992 für 79,- €

Gibt es Alternativen zur Auflastung?

     Die von einigen unserer Wettbewerber propagierten Wege zur Wohnmobilzulassung oder zur Umstufung als LKW halten wir für äußerst fragwürdig und bieten diese daher derzeit nicht an. Die Zukunft der Wohnmobileinstufung halten wir für insgesamt gefährdet und für eine sichere Zulassung als LKW nach EU-Recht gibt es nach unserer Kenntnis bisher keine Regelung. Wir raten daher im Moment massiv davon ab irgendwelche Umbauten mit diesen beiden Zielen vorzunehmen. Die einzige sinnvolle und kostengünstige Alternative ist die für viele Fahrzeuge mögliche Verbesserung der Schadstoffklasse durch Einbau eines Kaltlaufreglers oder Aufrüstkatalysators. Für weitere Informationen klicken Sie hier:

Euro2/D3-Umstufungen

   Abschlussbemerkungen: Sollte es nach der Abschaffung der Auflastung keinen Bestandsschutz geben, so halten wir dies für einen Skandal. Diese Regelung ist bis zum 01.05.2005 im Steuergesetz verankert und damit von Staat nicht nur legalisiert und man sollte annehmen auch gewollt, denn sonst gäbe es diese Regelung ja nicht schon seit 1998. Viele Fahrzeugkäufer haben mit Blick auf diese Regelung die Wahl für ein bestimmtes Modell getroffen und viele haben Umbauten an ihren Fahrzeugen vorgenommen um in den Genuss der Regelung zu kommen. Jetzt wird nach dem Motto „was kümmern uns unsere Gesetze von gestern“ eine Regelung abgeschafft auf die sich viele finanziell verlassen haben. In den Medien wird immer auf den Porsche Cayenne Fahrer verwiesen, der obwohl reich, auf diese Weise Steuern sparen wolle. Es dürfte wohl kaum ein Cayenne aufgelastet sein, denn diese Fahrzeuge sind ja laut Einstufung umweltfreundlich und zahlen auch so kaum Steuern. Getroffen werden hier zahlenmäßig vor allem Fahrer eines VW Busses T3 oder T4, die jetzt plötzlich statt 173,- € mehr als 700,- € Steuern zahlen soll. Es trifft als Familienväter und Kleinunternehmer. Wo da die Gerechtigkeit liegen soll verstehen wir nicht. Nur damit man uns nicht falsch versteht wir haben kein Problem mit Steuervereinfachungen und Abschaffung von Schlupflöchern. Dann aber bitte doch ab einem Stichtag und nicht durch die Hintertür rückwirkend für alle, die sich vorher im guten Glauben auf unsere Gesetze verlassen haben.

    Für alle die sich wehren wollen empfehlen wir den folgenden Link:

www.proallrad.com

    Hier noch die Links mit dem Text unserer bisherigen Infoseiten zum Thema Auflastung:

Was bedeutet Auflastung

Häufig gestellte Fragen

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